London

Verbringe Zeit in London: Tipps von einem Gastgeber (Tim Albertson)

Der kleine, leckere Kuchen zum Tee im Hofgarten eines Cafe´s, ganz in der Nähe des Buckingham Palastes ist denkbar eines der Höhepunkte eines Aufenthaltes in London, was ja auch so typisch für England ist. Dazu gehören auch die Westminster Abbey (Platz der Hochzeiten der Royals) und der „Red Coats“, der Wachleute und Offiziersgarde der Monarchin Königin Elizabeth die II. Doch es gibt viel mehr und gern erzähle ich Euch davon.

Wenn Du abgelegenden und unbekannten Sehenswürdigkeiten meiner Stadt London finden willst, musst auch etwas flexibler sein und auch mehr Zeit einplanen. Hierzu gehört es auch, sich ersteinmal mit durchaus verwirrenden Kartenplan unserer „Tube“ klar zu kommen, obwohl es am
Ende doch viel einfacher ist als es ausschaut. Wenn Du mal nicht weiter weisst, wir Londoner sind immer hilfsbereit und können Dir viele Hinweise geben, wie Du am schnellsten von A nach B kommst – egal ob mit dem Doppeldecker-Bus oder im „Underground“. Beides ein Pflichtprogramm.

Grundsätzlich sind unsere bekannten Sehenswürdigkeiten recht teuer, doch das muss ich sagen. Egal ob Big Ben bzw. das Regierungsviertel oder unser „London Eye“, meidet das teure Pflaster da. Alternativ würde ich Euch den „Walkie Talkie Sky Garden“ empfehlen. Von da hast Du einen wunderbaren Blick auf die Skyline Londons, währendessen Du Dir ein Cocktail der besten Sorte trinkst. Essen kann man da auch. Dafür gibt es bessere Plätze und Möglichkeiten.

Aber wenn Du ein typischen englischen Essen bestellen möchtest, dann geh in eines der vielen familiengeführten Restaurants von so verschiedenen Nationalitäten – hier ist für jeden etwas dabei. Auch das beste „Bangers and Mash“ findest Du an fast jeder Ecke Downtown Londons, außer im „Financial District“

Als Hauptstadt von Grossbritannien ist London auch sehr geschichtsträchtig und bietet viele Angebote, die gesamte Historie von der letzten Jahrhunderte zu erlaufen. Vieles, was London ausmacht, sind eben die alten „Brücken“ und die Viertel der alten Gassen, wo einst auch „Jack the ripper“ sein Unwesen trieb. Kaum einen grösseren Kontrast bietet Dir die Gegend um die St.Paul Cathedral – zum Einem echte, zum Teil auch blutige Geschichte und dann unweit davon auch das „Tate Modern“ – dem Museum der modernen Kunst, auch von Displays.

Wenn Du echt als „Local“ eintauchen möchtest, so musst Du auch die Vokablen unserer Stadt beherrschen. So sagt man nicht „Subway“, sondern „Tube“. Oder sag nicht „Excuse me“, sondern wir sagen „sorry“. Der eigentliche Unterschied im Foodbereich: Wir sagen „Chips“ zu „French Fries“ und „Crisps“ zu „Kartoffel Chips“. Kleine, aber doch entscheidene Unterschiede im Sprachgebrauch.

Um das zu Üben, komm ins charmante Hampstead, wo ich übrigens wohne, wo Du mal auch Abstand vom zum Teil stressingen Alltag in London Zentrum gewinnen kannst. Hier findest Du die „grüne Lunge“ meiner Stadt, die Hampstead Heath mit sovielen Parkanlagen, wo die Natur noch Natur ist und sein darf.

Gleichzeitig ist mein Viertel ein sehr buntes Viertel, wo Du alles auch noch zu Fuss erlaufen und erkunden kannst. Hier sind viele Dinge einfach ganz nah zu einander und nah am bürgerlichen Geschehen, inkl. Das exzellente Einkaufsparadies der „High Street“. Ja, komm vorbei.

Es muss nicht die „A-class“ Mode der grossen Label sein, sondern geniesse einer der vielen kleinen Boutiquen, wo Du Topware für kleines Geld jederzeit bekommen kannst. Auch Second-Hand wird hier gelebt. Vielleicht findest Du hier Dein nächstes Lieblingskleid oder -hemd.

Gern würde ich Dir mein kleine Welt in London persönlich mal zeigen dürfen. Wir können entland der Themse spazieren gehen, bin Dein Einkaufsberater oder trinken einfach nur mal einen Kaffee. Nutze dazu gern auch triper – wo ich bisher zumeist gute Erfahrungen gemacht habe. Wenn mal doch nicht, so waren es eben maximal 1-2 Stunden, wo es mal eben nicht gepasst hat. Und das war auch immer okay.

Also kommt nach London und seid mein Gast in Hampstead.
Tim Albertson

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