Stockholm

Travelling like a local in Stockholm (Stefan Lindgren)

Der erste Eindruck von Stockholm ist oft trivial, sind es an den milden Sommertagen die Kopfsteinstrassen, die den meisten auffallen, wo sich Bewohner der Stadt und Touristen vermengen völlig ungezwungen miteinander an den lokalen Plätzen sitzen und sich schon früh beim Frühstück austauschen. Wir Skandinavier sind ein sehr offenes und lebensfrohes Naturell. „Easy going“ ist unser zweiter Vorname.

Mein persönliche Freizeit in Stockholm fängt häufig damit an, dass ich einfach mit meiner Familie in den vielen kleinen Gassen schlendere und wir uns mit Freunden treffen. Die Hektik und der Stress in vielen anderen Großstädten ist in Stockholm nie zu spüren. Man könnte fast denken, wir wären auf bzw. wegen unserer geschichtsträchtigen Historie etwas „hinterher hinkend“, fast schon altmodisch – aber weit gefehlt. Wir haben soviel hier zu bieten.

Ich bin sogar dazu geneigt, zu sagen, es ist ein Muss Stockholm auf einer Europa Reise zu besuchen, da wir hier soviel zu bieten haben. Auch fast jeder von uns auch spricht Englisch und macht jede Reise fast sprachbarrierefrei.

Völlig egal, ob Du als Geschäftsreisender oder Tourist nach Stockholm kommst – Du wirst es nicht bereuen. Ich gebe Dir hier mal einige Ideen und Tipps zu meiner Heimatstadt.

Das Vasa Museum z.B., was schon im 17ten Jahrhundert gebaut worden ist und eines der größten damaligen „Kriegsschiffe“ der schwedischen Marine zur Schau stellt, was nach fast 300 Jahren im den Gewässern Stockholms gefunden worden ist, ist ein Must-go. Es ist fast unbeschadet und ein Nachweis unserer wirklich sehr traditionellen Geschichte Schwedens.

Neben der Geschichte haben wir selbstverständlich auch etwas für den hippen Touristen unserer Stadt – eine tolle Bar und Lounge-Szene, die das Moderne abbildet. Eines der Hot-Spots (nicht wirklich mehr Geheimtipp) ist die „Icebar“, die sehr einfach im Stadtteil Nordic C zu finden ist. Eine Bar, die sich dem Thema „Arktis“ verschrieben hat und wo einem das Blut zu Eis gefrieren kann – es sei denn, Du trinkst gern einen Vodka in echten Eisgläsern zum Aufwärmen. Kann helfen.

Bei Nacht gibt es in meiner beschaulichen ruhigen Stadt bis zum frühen Morgen ganz viel Unterhaltung und Nightlife. Völlig schräge Bars öffnen ihre Pforten, völlig unerwartet machen sich Türen auf und absolute tolle Lounges mit den unterschiedlichsten Musikgeschmäcker öffnen. Da ist für jedermann etwas dabei.

Ich gehe vorzugsweise in das „Trädgärden by Skanstull“, einem Haus mit 2 Etagen, wo in den verschiedenen Räumen tolle E-Musik zuhören ist, zum Teil auch von sehr bekannten DJ´s der Teller gedreht wird. Oft bis 5 Uhr morgens und wirklich für Jedermann. Hier triffst Du mich und uns Schweden in gechillter Atmosphäre.

Wenn Du es nach einem langen Tanz ruhiger magst, dann empfehle ich Dir das Slakthuset, das einen tollen und gemütlichen „Hinterhof „ hat, was eigentlich mal ein Schlachthof gewesen ist. Ein Tanz und Drink-Massaker könnte man meinen. Ja, wirklich anders.

Wenn dann die Sonne wieder aufgeht und Du machst Dich auf dem Heimweg ins Hotel, beachte doch einfach mal die vielen architektonischen Schönheiten Stockholms und genieße den Sonnaufgang bei einem „Fika“, einem leckeren Gebäck zum Frühstück.

Wenn ihr mehr von lokalen Möglichkeiten abseits von allem machen möchtet, so nutzt doch auch triper, Eine wirklich spannende Idee und Umsetzung.

Also ich bin gern auch mal Gastgeber für Euch.
Stefan Lindgren

Du als triper Blogger…

 

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